Eberswalde Schwebedeckelgolf

2012-06-21 23.58.35
Das SDK Tschaika hat auch dieses Jahr wieder die Discgolfer aus Berlin und Brandenburg zum Wettkampf in den Familiengarten geladen. 21 Spieler kamen und gingen bei herbstlichen Discgolfwetter auf Birdie Jagd. Dem Prinzip der gelebten Mangewirtschaft folgend wurden nur 17 Körbe angespielt, weswegen das Turnier nicht den hohen GT Standards genügte. Das Bier war rationiert und zum Mittag gab es nur Fettbemmen. Den Wiedrigkeiten am besten trotzte Torsten Baus, der im Stechen den SDK Tschaika Kader Jörg Eberts Niederrang. Wie eng das Feld beisammen war, ist in den PDGA Ergebnissen einsehbar.

Griebenow Schlosspark Open

Gruppenfoto_GSO_2013
Die Aktiven des SDK Tschaika haben ihr alljährliches Kräftemessen wieder einmal im Schlosspark in Griebenow veranstaltet. Gespielt wurde in fast allen Altersklassen, Jugend unter 10 Jugend unter 20 und Jugend unter 40 dazu noch ein Master. Überall wurden Topleistungen vollbracht. Die Ergebnisse lassen sich hier abrufen.

Damals im Wedding

Beim letzten Vereinssubotnik fand sich auf dem Dachboden doch tatsächlich noch ein Band mit Pionieraufsätzen aus einer Zeit als Karl May noch literarische Avantgarde war. Doch da einer dieser Aufsätze eine gewisse Ähnlichkeit zu aktuellen Ereignissen hat werden hier Auszüge veröffentlicht.

Wild West Wedding Damals

Wild West Wedding Damals


Shotgun Wedding
Die Luft stand. Rinnsale aus Schweiß gruben sich durch die Staubschichten auf der Haut des Barkeepers. Mit fiebrigem Blick fixierte er die Schwingtür von Urbschat’s Saloon, durch die jeden Moment die Fremden kommen mussten, die neu in der Stadt waren. Sie waren durch die endlose, lebensfeindliche Wüste der Brandenburg Plains geritten und hatten nun den letzten Außenposten der Zivilisation auf dem sagenumwobenen Pranslaw Hill erreicht. Ihre Mission: Mit ihren Colts ein Wörtchen mitreden bei der Verteilung der Schürfrechte in den Roebuck Mountains, wo erhebliche Vorkommen an kettenförmigem Katzengold entdeckt worden waren.
Im Morgengrauen zogen sie los, um die Einöde in Angst und Schrecken zu versetzen – allen voran Doc ‘No Eyes’ Rivers, dessen breit gestreute Salven noch den letzten Strauch diesseits von Sacramento seine Blätter verlieren ließen. Dann der junge Kerl aus den Südstaaten, den alle nur ‘Justice’ nannten und der seine Gegner mit lässigen Schüssen aus der Hüfte zur Verzweiflung brachte. Außerdem Halfarm Johnny – gehandicapt durch eine Wunde, die ihm ein Shootout beim Kampf mit Eingeborenen in den nördlichen Wäldern eingebracht hatte. Sie alle mühten sich, ihren Anführern den Weg zu bereiten: ‘Big Daddy’ Armstrong und seine ihm ergebene Gemahlin, ‘Lady Luck’ Armstrong. Auf die Kaltblütigkeit und Entschlossenheit dieser Beiden, die weder Gesetz noch Gnade kannten, würde es in den Roebuck Mountains ankommen…
Nach etlichen Schusswechseln gab der sich verziehende Pulverdampf den Blick auf ein Bild des Jammers frei: Doc Rivers am Ende seiner nervlichen Kapazitäten, der Südstaatler in Gedanken schon beim abendlichen Pokerspiel, Halfarm inzwischen fast ein Noarm. Auch Lady Luck fiel es im Laufe des Gefechts schwerer, ihre Position zu behaupten – bis sie schließlich von einem Trupp weiblicher Prospektoren umringt und zur Aufgabe ihrer Waffen gezwungen wurde. Seiner besseren Hälfte beraubt, konnte nur noch Big Daddy höchstselbst die konkurrierenden Rednecks in die Schranken weisen. Der Showdown unter sengender Sonne brachte ihm immerhin einen Platz unter den Top Twenty der anwesenden Gunslingers ein – aber die eigentlichen Reichtümer der Roebuck Mountains verteilten andere unter sich. Die Gang mit dem rätselhaften Symbol eines schwebenden Vogels auf dem Revers verließ diesen trostlosen Ort, um ein anderes Mal mit größeren Kalibern und mehr Grausamkeit im Herzen zurück zu kehren.

Hamburg City Nord Open

Hamburg im Frühling (Abb. Ähnlich)

Hamburg im Frühling (Abb. ähnlich)


In Moskau und Peking ist man in der Kunst der Wettermanipulation zum Zwecke erbaulicher Massenveranstaltungen weiter als die traditionsbewussten Hamburger. Die Architektur der City Nord hätte einen würdigen Rahmen für ein “Fest der Werktätigen” abgegeben. Stattdessen wurde dort ein gelungenes Discgolf Turnier veranstaltet. Dass Hamburg zumindest die Discgolf Athleten mobilisieren kann, bewies das Teilnehmerfeld mit 80 Spielern. Mit am Start der ehemalige Weltmeister Avery Jenkins und der Europameister Simon Lizotte. Zumindest nach der ersten Runde kann ein Spieler unseres SDK beinahe noch mithalten und konnte so die zweite Runde in diesem illustren Kreis bestreiten. Dem Wetter und Trainingsrückstand Tribut zollend, reichte es am Ende nur für Platz sechs. Bleiben die Erkenntnisse, dass Hamburg eine Discgolfreise wert ist und statt dem Bau der Elbphilharmonie die City Nord überdacht werden sollte.
Ausklingen lies der Reisekader des SDK Tschaika dieses Ereignis bei einer Grilletta in einem Hamburger Schnellrestaurant.

Griebenow Schlosspark Open

Ein Gespenst geht um in Vorpommern – das Gespenst des Discgolfs. Der Bund der Tschaikisten des Schwebedeckelkombinats fordert alle Scheibensportler dazu auf, sich am Spuk im Schlosspark Griebenow zu beteiligen. Das Fest der jungen Wurftalente findet am 24.8.2013 statt. Alle Teilnehmer sollten sich bis 9.30 Uhr zum Spielertreff (klassenfeindlich: Players Meeting) eingefunden haben. Um 10.00 Uhr wird mit der Trillerpfeife zum Anwurf geblasen. Die Startgebühr beträgt 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Für eine warme Mahlzeit ist gesorgt.
Discgolfer aller Länder, vereinigt euch!!!

Kokkedal Open

Dass die Kokkedal Open eine Reise wert sind, war nicht zu ahnen. Vor der Ankündigung des Turniers im Eurotour Kalender war dieser reizvolle Parcours ein blinder Fleck auf unserer Discgolflandkarte. Gleich zwei Aktive durften bei diesem Turnier nördlich von Kopenhagen ihre Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten unter Beweis stellen. Neben einem schönen Discgolf Erlebnis werden wohl die weltmeisterlichen Aufkleber in Erinnerung bleiben.

Luna Cup 2013

Der geneigte Leser dieses Vereinsorgans wird sicherlich schon besorgt um die Vitalität des real existierenden Frisbeesports in Vorpommern sein. Doch allein die Präsenz von fünf Aktivisten des Schwebedeckelkombinats beim Luna Cup in Potsdam beweist den ungebrochenen Willen, dem Mangel an Talent und Übung mit Geschlossenheit zu begegnen. Unsere Nachwuchshoffnung Tim zeigte eine fast schon dialektische Präsentation seines Könnens, wogegen Genosse Christoph die Erwartungen enttäuschte. Der Vorstand bot eine geschlossene Leistung und konnte sich vollständig in der Top 10 platzieren. Als Saisonauftakt werden wir die Lehren aus den Runden mit in unser Training aufnehmen. Die nächste Leistungsschau der Discgolfmeister von morgen wird Anfang Juni im Wedding stattfinden.

Kein Sputnikschock

Kommunismus - das ist Frisbeeflug plus Elektrifizierung (frei nach W. I. L.)


Voll guter Vorsätze machten sich die Jugendspieler des SDK Tschaika auf nach Potsdam, um eines der begehrten Tickets zum Mond beim Luna Cup der Hyzernauts zu ergattern. Der Tag ging auch gleich gut los als vor der Kaufhalle der neue Tschaika-Kader Christoph begrüßt werden konnte. Doch eine geschlossen gute Leistung konnte nicht erbracht werden. Fehlerhafte Scheibennavigation an der Inselbahn lies jede Hoffnung auf eine bessere Platzierung verglühen. Zudem musste die ehemalige W. I. Lenin-Oberschülerin Joschi verletzungsbedingt aufgeben. Dennoch war es ein gelungenes Wochenende und das Schwebedeckelkombinat weiß um den nötigen langen Atem beim Wettlauf ins All. Wir gratulieren dem nun schon zweifachen Luna Cup-Sieger Kochi.
Das treue Mannschaftsgefährt Laika wurde nach erfüllter Mission wieder in eine sichere Umlaufbahn zurückversetzt.

Planerfüllung

Von der Theorie in die Praxis


Am 12. Mai empfing das Schwebedeckelkombinat Spieler aus der Umgebung und aus Berlin und Brandenburg zum zweiten Turnier im Schlosspark von Griebenow. Dieses Jahr wurde sogar um Punkte zur German Tour gespielt. Mit Begeisterung wurde der Parcours in Griebenow aufgenommen. Bedauerlicherweise kann in dem Park nur zum Turnier gespielt werden. am geschicktesten lies Jan Bäss die Scheiben Richtung Korb schweben. Die Gäste aus Berlin und Potsdam boten den Turnierneulingen Anschauung und Ansporn im Umgang mit dem Scheiben aus Plaste und Elaste.
Einen schönen Beitrag zum Turnier in Griebenow gibt es in der 19. Süderholzer Wochen Schau ca ab Minute 3. http://www.mmv-mediathek.de/channel/200/TV-Radio-Suederholz.html

Körbe

Heldin der Arbeit

In wenigen Tagen stemmt das Schwebedeckelkombinat Tschaika gleich zwei Turniere. Um wie aus dem Nichts auch in Griebenow den Schwebedeckeln ein Ziel zu geben, haben wir mit Hilfe von Devisen aus Finnland Körbe herbeischaffen lassen. Auch dort haben die Werktätigen den Plan übererfüllt und statt 12 Ketten pro Kranz gleich 14 eingebaut. Bei den Schlosspark Open in Griebenow werden sie intensiven Tests unterzogen. Erste Versuche sind vielversprechend.

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